OGH Rechtsprechung zur Berechnung der Kreditzinsen (Negativzinsen)

Nach einer langen Zeit der Ungewissheit hat der Oberste Gerichtshof in zuletzt ergangenen Entscheidungen klargestellt:

Bei Verbraucherkrediten sind negativ gewordene Referenzindikatoren (z.B.: EURIBOR, LIBOR) vom vereinbarten Aufschlag (der Marge) abzuziehen. Ergibt sich durch diese Berechnung ein negativer Prozentsatz, so sind dem Kreditnehmer keine Zinsen zu zahlen. Die Rechtsprechung hat somit insbesondere Einfluss auf Verbraucherkredite mit variabler Verzinsung, bei denen die Höhe der Kreditzinsen an einen Referenzindikator (z.B.: EURIBOR, LIBOR) gekoppelt ist.

Als starker und verlässlicher Finanzierungspartner werden wir alle betroffenen Kredite mit der neuen Rechtsprechung in Einklang bringen.

Konkret bedeutet das für Sie:

  • Wir werden die aktuelle und künftige Verrechnung Ihrer Verzinsung an die OGH-Judikatur anpassen und
  • Ihnen in der Vergangenheit zu viele verrechnete Zinsen rückwirkend gutschreiben.
     

Alles vollkommen automatisiert – für Sie besteht kein Handlungsbedarf. Wir werden Ihren Anspruch so rasch wie möglich bearbeiten und errechnen; dafür sind zeitintensive Systemumstellungen erforderlich. Die Anpassung der Verzinsung und die Rückvergütung in der Vergangenheit zu viel verrechneter Zinsen werden voraussichtlich bis Ende Oktober 2017 erfolgen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte auch Ihren aktuellen Kontoauszügen.